Staatskanzleichef Rainer Robra besucht Nudelfabrik

Staats- und Kulturminister Rainer Robra besucht Zeitzer Nudelfabrik. Die Initiative „Creativ Lab Kohle Ideen“ schätzt der Chef der Staatskanzlei als wichtigen Impulsgeber für Zeitz als Innovationsstandort ein.

Als Chef der Staatskanzlei musste Rainer Robra sicher schon manchen „Brand“ löschen. Doch in einem Flugzeug oder hoch oben im Korb einer Drehleiter? Ein Kulturminister als Brandmeister –  heute nutzte er diese Chance. Allerdings virtuell, im Virtual Reality Zentrum in der Zeitzer Nudelfabrik, mitten im Revier. Das Revier und der ihm bevorstehende Strukturwandel liegen in Rainer Robras Zuständikeit. Denn die Stabstelle Strukturwandel ist direkt der Staatskanzlei zugeordnet. Mit an Bord beim Besuch des Staatsministers: Oberbürgermeister Christian Thieme und die Chefin der Stabstelle Dr. Franziska Krüger. Sie kennt die Nudel schon gut, Rainer Robra ist das erste Mal hier.

„Hier ist schon viel Spannendes passiert. Ich dachte schon: wieder so ein Ort nur voller Ideen,“ zeigt er sich freudig überrascht gegenüber Mathias Mahnke. Der Eigentümer führte die Gäste durchs Haus, gab einen Einblick und einen Ausblick in die Zukunft der „Zeitzer Nudel„. Der dürfte sich gefreut haben über Robras Vorschlag, ihn und das VR-Zentrum einmal mit Fraunhofer in Magdeburg zusammen zu bringen. Netzwerken sei schließlich wichtig.

Ideen für das Revier

Netzwerken und Austauschen, darum ging es auch heute. Denn natürlich hatte der Besuch einen konkreten Hintergrund: das anstehende Creative Lab „Kohle Ideen“ in Zeitz. Deshalb war auch Johannes Tomm mit von der Partie. Er ist Projektleiter „Creative Lab“ des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, das im Sommer  in der „Nudel“ die Zelte aufschlagen wird. Mit Hinweis auf die aktuelle Bewerberlage sei er guter Dinge, betonte Tomm.

Aus ganz Deutschland werden hier Findige der Kultur- und Kreativbranche im Juli und August an der Umsetzung von Ideen für den Strukturwandel im Revier arbeiten. Bis 31. Mai kann sich noch beworben werden. Das Projekt wird unter anderem vom Land durch die Stabstelle und die Landesmarketinggesellschaft unterstützt. So gab es einiges in der Vorbereitung zu besprechen und Manches, das noch an gegenseitiger Unterstützung darüber hinaus geht. Letzteres bleibt zwar noch unter den Protagonisten, hat jedoch bei denen etwas zwischen freudiger Erwartung und spürbarer Zufriedenheit hinterlassen. Er sähe im Creativ Lab wichtige Impulse für Zeitz als kreativen Innovationsstandort, betonte Rainer Robra. Ines Will sieht das auch so. Die Wirtschaftsförderin der Stadt hatte eben deshalb unlängst hier in die Nudel zum Zukunftstag gerufen. Stabstellenchefin Franziska Krüger weist auf den bundesweit wirkenden Marketingeffekt des Creativ Lab für Zeitz hin.
Über die Arbeiten der Protagonisten im Creativ Lab wird auf zeitz-im-wandel.de intensiv berichtet werden.

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