Wantalon – der Kunstparcours durch Zeitz. Ein Aufruf.

Wantalon ist althochdeutsch und heißt wandeln. „Wantalon“ wird eine App heißen, auf der es künftig Zeitzer*innen und Gästen der Stadt möglich wird, wandelnd auf Kunstparcouren die Kleinstadt neu zu entdecken. Ein spannendes Projekt, für dessen Realisierung die Protagonist*innen jetzt zum Mitmachen aufrufen.

Bildende Künstler*innen sind eingeladen, Arbeiten für eine Ausstellung in Form eines Kunstparcours in Zeitz zu schaffen. „Die einzelnen Stationen sind dabei keine Hindernisse wie bei einem klassischen Parcours, sondern Orte für künstlerische Interventionen in den öffentlichen Raum. Die schrumpfende Stadt wird durch diese Eingriffe verändert,“ schreiben die Akteur*innen in ihrem Open Call. Interessierte werden gebeten, ihre Bewerbung bis zum 30. September 2022 einzureichen. Die Fertigstellung der Arbeit hat dann bis zum 15. Januar 2023 Zeit. Alle Informationen zum Projekt und über die Bewerbung finden Sie hier:

Parcours #01 Schatten 

Für den Open Call ist das zusammenhaltende Thema der Begriff Schatten. Im Aufruf lesen wir dazu: „Er ist mehrdeutig zu verstehen und kann frei interpretiert werden. Ohne Licht gibt es keinen Schatten. Der Schatten ist das Mittel, durch das Körper ihre Form offenbaren. Doch auch Ereignisse oder die Zeit können – metaphorische – Schatten (voraus)werfen. Manche Menschen springen über Schatten. Immer mehr suchen nach Schatten in heißen Zeiten.“
Licht und Schatten – wer wollte bestreiten, dass es davon in Zeitz reichlich gibt. Wir dürfen also gespannt sein, wie sich Künster*innen damit auseinander setzen und den Begriff Schatten für sich und uns in ihren Werken definieren.

Kuratiert wird Parcours 01 – Schatten von Diana Artus und Petra Mattheis.

Diana Artus lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Germanistik und Fotografie in Leipzig und beschäftigt sich in ihren künstlerischen Arbeiten vor allem mit der Wahrnehmung und Gestaltung des urbanen Raums. Parallel dazu arbeitet sie als Journalistin mit Schwerpunkt Architektur und Stadtentwicklung.

Petra Mattheis lebt und arbeitet in Zeitz und Leipzig. Sie studierte Kommunikations-Design in Wiesbaden und Bildende Kunst in Mainz und Leipzig. In ihren künstlerischen Arbeiten thematisiert sie kontroverse Sujets, um deren Wahrnehmung zu hinterfragen, sei es weibliches Begehren, das Tabu der Menstruation oder das Image einer Kleinstadt.

Fotos: Regentaucher I Fotografie

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