Mit Caracho zum mobilen Eventguide mit Leckerli.
Auf drei Rädern mit gutem Kaffee nebst Leckereien durchs Revier ziehen und die kulturelle Vielfalt bewerben –
Ninas und Kathis Traum.
Im Creative Lab Kohle Ideen wird er Realität.

Ein Werkstattbesuch auf Kloster Posa.

„Es gibt hier so viel Kultur, dafür lohnt es unterwegs zu sein.“

Wenn Sie im kommenden Frühjahr den Elsterradweg beradeln und ihnen begegnet ein knuffiges Gefährt auf drei Rädern, machen Sie dort eine Pause. Das kann nur das „Café Caracho“ sein, das sich zwei junge Frauen vom Kloster Posa ausdachten.
Trinken Sie einen leckeren Kaffee, nehmen einen Snack und vor allem: staunen Sie, was es aktuell und demnächst in Zeitz und der Elsterregion an kulturellen Highlights gibt. Nina und Kathi sprühen schon jetzt vor Freude, sich mit ihrem mobilen Kulturcafé auf den Weg durchs Revier zu machen.

Noch steht die kleine Ape mit dem Planenaufbau unversehrt vor der Werkstatt. Doch drinnen wird fleißig am selbst entworfenen Aufbau gewerkelt. Eine der großen Flügeltüren ist montiert und aufgeklappt. Viel Platz auf engem Raum sehen wir da. Kaffeemaschine, Spüle, Kühlbehältnisse, Geschirr…und: Kulturangebote, das will untergebracht sein.
Eigentlich wollte ich die Elektrokabel schon verlegt haben,“ erzählt Nina, an einer Verteilerdose schraubend. Der Aufbau und das Innenleben, von der Idee bis zur Fertigstellung ist alles Eigenbau, sozusagen „handgemacht Saale-Unstrut“. Das Label, das die Vermarktung vom Handgemachtem aus der Region unterstützt – nicht die einzigen, die schon nachfragten.

„Wir sind schon so sehr gespannt, was wir unterwegs erleben werden.“

Aus den benachbarten Städten Altenburg und Freyburg zum Beispiel kamen bereits Nachfragen. So gern sie es wohl täten, alle Wünsche werden sie nicht erfüllen können. Ihr mobiles Café verspricht zwar Caracho, was die Angebote und den Elan der jungen Frauen angeht trifft das auch zu. Allerdings, ihre Ape ist als Langstreckler nicht wirklich geeignet. Mit ordentlich Gas, bergab und leichtem Rückenwind sind 60 kmh drin. Da sind also die naheliegenderen Ziele der beiden Betreiberinnen gut nachvollziehbar. Sie wollen dahin im Revier, wo Menschen zusammen kommen oder unterwegs sind. Entlang des Elsterradweges etwa oder an Badeseen, zum Beispiel bei Volksfesten, Festivals und ähnlichen Veranstaltungen.

Wir sind schon so sehr gespannt, was wir unterwegs erleben werden„, freuen sich Nina und Kati. Bis dahin und zwischendurch während des Unterwegsseins lässt sich jede Menge Arbeit ahnen. Das mobile Café möchte nicht nur permanent mit gutem Kaffee, dem zugehörigen Wasser und sonstigen Zutaten versorgt sein. Aktuelle und zeitnahe Kulturangebote der Region stets vorzuhalten, dazu gehört einiges an Recherche und aktive Netzwerkarbeit. Hier bringen sie beide viel Erfahrung mit und für den visuellen Support kultureller Highlights nutzen sie die Werkstätten auf Posa.

Ich sehe das dreirädrige Café schon mit Caracho durch die Gegend fahren, bunt behängt mit handgedruckten Plakaten aus der eigenen Siebdruckwerkstatt auf dem Posaberg. Und aus dem handgemachten strömt durch die Auen der Duft feinsten Kaffees. Natürlich handgemacht.

Noch steht aber viel Arbeit vor Kathi und Nina. Denn die 10 Wochen im Creative Lab Kohle Ideen sind Ende der Woche vorüber. Doch die Caracho-Erfinderinnen gehen mit Caracho daran, ihr Kulturmobil am 4. September der Öffentlichkeit zu präsentieren.

An diesem Samstag nämlich heißt es „Zeitz – Die Stadt als Labor“, wenn die sechs Teams aus dem Creative Lab in der Zeitzer Innenstadt über den Stand ihrer Projekte informieren (Infos rechte Seitenspalte). Das Café Caracho finden Sie am Franziskanerkloster.

Kommen Sie vorbei und lassen sich anstecken von den Ideen junger Menschen. Am besten mit Caracho.
Danke Nina und Kathi für das Gespräch. Wir wünschen viel Spaß unterwegs auf dem mobilen Eventguide mit Leckerli.

Alle Informationen
zum Finale Creative Lab
Samstag, 4. September

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