Ein Denkmal voller Zwischentöne: Vom Weltruf des Klavierbaus zum digitalen Aufbruch
An der von-Harnack-Straße 27/28 atmet jede Faser der roten Backsteinmauern den unbändigen Erfindergeist der Zeitzer Industriegeschichte. Wo heute die Digitalagentur WUNDS und moderne medizinische Einrichtungen den Weg in die Zukunft weisen, lag einst das pulsierende Herz eines weltbekannten Handwerks: In den Räumen des monumentalen Komplexes wurden über Generationen hinweg edle Instrumente gefertigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die traditionsreichen Betriebe im VEB „Intarsien- und Klavierindustrie Zeitz“ gebündelt, welcher später zur Piano-Union gehörte.
Nach dem Ende der Musikära und einer jahrzehntelangen Zwischennutzung als städtisches Arbeitsamt steht das geschichtsträchtige Gebäude heute wie kaum ein anderes für eine gelungene, zukunftsweisende Transformation.
Über die Künstlerin
Im Portrait: Petra Mattheis (Leipzig)
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